Heimat und Tal im Herzen
Eine Familie teilt gemeinsame Werte – ihre Handcreme gehört dazu.
Im Prättigau, wo die Berge den Rhythmus des Lebens bestimmen und ein Wort noch zählt, leben sie: Vier Frauen, vier Generationen – Nani (93), Tochter Annagret (70), Enkelin Sandra (49) und Urenkelin Mona (18). Sie teilen vieles: Füreinander da sein, Vertrauen schenken, Verantwortung übernehmen. Genauso hat es Nani stets vorgelebt und nebenbei hat auf der Küchenablage seit 50 Jahren die gleiche Handcreme ihren Platz.
Wurzeln, die tragen und verbinden – immer mit offenem Ohr
Nani, die alle nur Nani nennen, ist das Herz dieser Runde. Geboren 1932, aufgewachsen auf dem Bauernhof, geprägt von Arbeit und echter Gemeinschaft. Später führte sie mit ihrem Mann die Post im Dorf. Nani war mehr als nur die Frau vom Pöstler – sie war Vertraute für viele im Dorf. Beim Post vertragen oder am Schalter wurde gelacht, geweint, getratscht. Wer Kummer hatte, kam mit einem Paket, wer Sorgen hatte, mit einem Brief. Nani hörte zu. Das tat sie für die Leute im Dorf und bis heute für ihre Familie. Bei der Pflege ihrer beanspruchten Hände vertraute sie beständig auf Tal und gab die Verbundenheit zu ihrer Handcreme weiter, ohne grosse Worte darüber zu verlieren.
Von verbotener Schminke und eigenen Hosen
Als Annagret jung war, gab es klare Regeln: Mädchen trugen Röcke, keine Hosen. «Gewisse Lehrer haben Hosen bei Mädchen nicht akzeptiert», erzählt sie. Auch Schminke war lange ein heimliches Vergnügen. «Wir haben uns geschminkt, bevor wir ausgegangen sind – versteckt natürlich. Wenn ich vom Vater ertappt wurde, musste alles wieder runter.» Jetzt lächelt sie darüber, schliesslich hat sie heute auch die Hosen an. Frauenpower pulsiert in der Familie. Spontan, aber mit grossem Rückhalt wird gehandelt und entschieden, möglichst mit einer Prise Humor.
Die Generationen – verschieden, aber verwoben
Sandra, die Dritte im Bunde, hält die Fäden zwischen Tradition und Gegenwart zusammen. «Sie schaut, dass alles funktioniert. Manchmal etwas übermotiviert, aber immer mit Herz», sagt Mona über ihre Mutter. Sandra wiederum lacht: «Vielleicht ja – aber lieber zu viel Energie als zu wenig.» Sie macht den Spagat zwischen zwei Welten: aufgewachsen ohne Internet, heute mittendrin. «Der Druck auf junge Frauen, immer schön und gepflegt auszusehen, ist sehr gross geworden. Früher war Konkurrenz nur im Moment. Heute läuft sie 24 Stunden online.»
Ein Duft von Verlässlichkeit
In der Drogerie von Küblis stand die Tube eines Tages im Regal. Nani kann sich nicht mehr genau daran erinnern. Doch plötzlich war sie da – und sie blieb. In jedem Haushalt hat die Tal Handcreme ihren Platz gefunden. Nani liebt mittlerweile den Tal-Dispenser, da dieser sehr gut funktioniert mit zittrigen Händen. Auch die Männer der Familie benutzen ihn – still und selbstverständlich. Annagret kauft Tal gleich im Doppelpack. «Ich habe immer ein, zwei ungeöffnete Tuben daheim – als Mitbringsel. Das kommt immer gut an.» Weil Handpflege hier kein Luxus ist, sondern Ausdruck von Fürsorge.
Die Welt im Blick
Mona, die Jüngste, steht mit beiden Beinen in der Gegenwart. Sie ist für den Frieden und geht dem Streit lieber aus dem Weg. Eigenschaften, welche sie mit dem auf den Tag genau 75-Jahre älteren Nani teilt. «Auch ich bin geprägt von den Prättigauer Wurzeln – abwarten, schauen, dann handeln. Aber ich entdecke auch gerne Neues und liebe das Reisen.» Sie lacht, wenn Nani vom einzigen Strandurlaub in Italien erzählt: «Am ersten Tag fand mein Mann es schön, am zweiten langweilig, am dritten sagte er: Auf dem Maiensäss ist’s viel schöner. Am vierten waren wir wieder daheim.»
Da ist er wieder: dieser Prättigauer Humor – trocken, direkt, herzlich. Hier braucht manches seinen Moment. Doch wenn etwas zündet, dann richtig. Genau so entstand einst die Tal Handcreme. Vor 50 Jahren im Vertrauten entwickelt, heute in Dubai, China und den Arabischen Emiraten gefragt.
50 Jahre Tal
Zum 50. Geburtstag von Tal ist jetzt eine limitierte Retro Edition der ersten Tal Handcreme erhältlich. Eine elegante Verneigung vor den Anfängen und ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft.